Escarda Technologies startet Serienfertigung nach Übernahme durch Berlin.Industrial.Group.

Berlin, 19. Mai 2026 – Schonende Laserbehandlung statt Bodenbelastung durch Herbizide: Das Berliner AgTech-Unternehmen Escarda Technologies kann ab sofort seine KI-gestützte Unkrautkontrolle in Serie produzieren und die neuartige Technologie schrittweise in Europa verfügbar machen. Das wird ermöglicht durch die vollständige Übernahme der Escarda durch die Berlin.Industrial.Group. (B.I.G.).

Mit der Integration in die B.I.G. erhält Escarda Zugriff auf spezialisierte Teams aus den Bereichen Photonik, Softwareentwicklung und industrieller Fertigung. Diese Zusammenarbeit sichert nicht nur die Qualität des Systems, sondern auch eine robuste Serviceinfrastruktur für die kommenden Saison-Einsätze.

Das Unkrautsystem kombiniert Laser, hochauflösende Kameratechnik und KI-gestützte Pflanzenerkennung. Es unterscheidet Beikräuter von Kulturpflanzen in Echtzeit und entfernt Unkräuter punktgenau und ohne chemische Mittel. Besonders in arbeitsintensiven Kulturen eröffnet dies neue Möglichkeiten in der Unkrautregulierung. Escarda ist als professionelles Lasersystem für reale Feldbedingungen entwickelt, dazu gehören umfassende Maschinensicherheit, Laserklasse‑1‑Auslegung und dokumentierte Schutzkonzepte.

„Wir bringen die Präzision der industriellen Photonik in die Landwirtschaft“, sagt Marco Climaco, Geschäftsführer von Escarda. „Nach intensiven Praxistests steht nun die Skalierung an: Wir bauen Maschinen, die im harten Dauereinsatz bestehen können.“

Auch die B.I.G. sieht in der Integration von Escarda großes Potenzial: „Escarda hat gezeigt, dass Laser-Technologie im Feld tatsächlich gut funktioniert. Wir sorgen jetzt dafür, dass sie in Serie geht und flächendeckend verfügbar wird“, erklärt Jan-Marc Lischka, geschäftsführender Direktor der B.I.G. Holding. „Wir investieren in eine Technologie, die das Potenzial hat, den Standard in der Unkrautregulierung neu zu definieren.“

Im laufenden Jahr liegt der Fokus auf dem Produktionshochlauf sowie dem Aufbau eines internationalen Händler- und Servicenetzwerks. Ziel ist es, den Betrieben eine einsatzbereite Alternative zur herkömmlichen Pflanzenschutztechnik zu bieten – unterstützt durch regionale Ansprechpartner und mit gesicherter Ersatzteilversorgung.